Johannes Böttner : Das Tomatenbuch (f44)

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Produktbeschreibung

Johannes Böttner: Tomatenbuch.

Anleitung, früh und reichlich reife Tomaten zu gewinnen, sowie 60 ausgewählte Tomatenrezepte.
Reprint der Erstausgabe von 1911, ergänzt um ein Nachwort von Herrmann Cropp. Packpapier Verlag Osnabrück 2015 103 Seiten, DIN A5, Klebebindung, viele Illustrationen, Schrifttyp: Fraktur.
Das Buch ist ein Klassiker des privaten und gewerblichen Tomatenanbaus in Deutschland, dessen praktische Anleitungen heute ebenso hilfreich sind, wie damals. Einiges hat sich in den letzten 100 Jahren natürlich verändert: wer kennt etwa noch den Anbau nicht-aufgebundener Bodenkulturen oder Kulturen an Holzwänden, die zum Schutz vor Frost und Regen herunterklappbar sind? Neben den vielen auch heute geläufigen Anbaupraktiken gibt es einige solcher Besonderheiten, interessante historische Entwicklungen und alte Sorten zu entdecken.
INHALT: Zur Einführung * Warum werden Tomaten nicht immer reif? * Die Anzucht der Tomatenpflanzen * Kulturbedingungen * Das Auspflanzen * Gießen und flüssig düngen * Das Beschneiden * Das Kappen Anfang September * Das Abschneiden von Blättern * Das Anheften * Reifen, Nachreifen, Aufbewahren * Ertrag * Verkauf und Versand * Sorten: Früheste Sorten … Mittelfrühe und mittelgroße Sorten … Die kleinwüchsigen Tomaten … Treibsorten * Krankheiten und Schädlinge * Massenanbau in alten Weinbergen – Feldkultur * Tomaten unter Glas * Topfkultur * Eine Sammlung ausgewählter TOMATENREZEPTE aus… Reifen Tomaten: Suppen, Tunken, Gefüllte Tomaten, Zubereitungsarten, Salate, Rohe Tomaten, Tomaten süß und süßsauer gekocht * Einmachen reifer Tomaten: Das Einkochen zu Mus, Ketchuprezepte, Reife, ganze Früchte lagern, Kompott einmachen * Grüne Tomaten: Gefüllte Tomaten, Grüne Tomaten süß * Das Einmachen grüner Tomaten * Das Dörren von Tomaten * Tomatenpaste
Zum Autor: Gartenbau-Pionier Johannes Böttner (1861-1919) hat den Anbau von Tomaten, Spargel, Rhabarber und anderen Gemüsen in Deutschland populär gemacht, seinerzeit war Böttner ein vielgelesener Autor von Gartenbüchern. Als Sohn eines Gärtners wählte er denselben Beruf wie sein Vater und lernte während seiner Ausbildung u.a. in England und Frankreich neue Anbaumethoden kennen. Neben der Herausgabe von Gartenzeitschriften und dem Verfassen von Büchern betrieb Böttner eine Großgärtnerei, wo er mit Sorten und Anbaumethoden experimentierte. Die Deutschen waren anfangs mißtrauisch gegenüber den „fremden“ Pflanzen, so daß Böttner seine ersten 23 Tomatensorten, die er auf Ausstellungen vorführte, nicht verkaufen konnte und an die Schweine verfüttern mußte.