Utopie Magazin für Sinn & Verstand 2/2016

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Produktbeschreibung

Utopie Magazin 2 2016UTOPIE
Magazin für Sinn & Verstand
2. Ausgabe, Jahrgang 2, 2016 ISSN 2364-5628
Buch mit 144 Seiten, illustriert, Klebebindung; Sprache: deutsch
Das Utopiemagazin ist ein – noch! – selten erscheinendes spannendes Lesebuch aus dem Berliner spanischen Buchladen Amarcord mit Beiträgen vornehmlich aus dem südeuropäisch-lateinamerikanischen Raum (zB Mexiko), was die hiesigen Gedanken doch beleben könnte.
Revolutionär-utopistisch sind nicht nur die Texte, sondern auch der ästhetisch ansprechende geordnet-wilde Satz (Satz/Zeilen/Farbwechsel,…) sowie die comichaften bis ikonographischen Zeichnungen. Beides lockert die Texte angenehm auf und schafft auf visueller Ebene eine gelungene Verbindung der wissenschaftlich-theoretischen mit den künstlerischen Beträgen.
Anselm Jappe bezweifelt im Leitartikel dieser Ausgabe die kapitalismusüberwindende Perspektive der Commons-Politik und sieht darin Technophilie, er hofft auf die Übernahme vorkapitalistischer Modelle etwa im landwirtschaftlichen Bereich durch kollektive Projekte. Bei der aktuellen Protestbewegung sieht er die beiden Richtungen, technikaffin mit reformistischen Neigungen oder radikalökologisch. Die Frage, ob eine postkapitalistische Gesellschaft erst nach oder doch innerhalb des Kapitalismus zu haben sei, will er nicht entscheiden, erhofft aber „den kollektiven Aufbau einer besseren Lebensweise auf den Ruinen des Kapitalismus“.
Das Motto der zweiten Ausgabe des UTOPIE Magazins lautet: Die GEMEINSAME Existenz in der heutigen Welt zu denken, heißt das Herz der Angst zu durchdringen.
INHALT:
Mario-Henrique Leiria: Generalaufruf /Alltagsbinse * Anselm Jappe: Frei sein für die Befreiung? * Jérôme Baschet: Antikapitalismus/Postkapitalismus * Marianne Gronemeyer: Wie viel Arbeit braucht der Mensch? * Los Amigos de Ludd : Mythos und Misere der industriellen WeIt * Jaime Semprun: Gespräche über den Höhepunkt der modernen Zeiten (Teil 2) * Montserrat Galcerán: Wunsch (und) Freiheit * Alberto Pimenta: gemeinsame aktion / die flohzirkusnummer /demokrakratie * Kathi Weeks: Das Problem mit der Arbeit. Feminismus, Marxismus, Anti-Arbeitspolitik und Post-Arbeitsvorstellungen * TIQQUN: Letzte Warnung an die imaginäre Partei * Charles Reeve Im Interview: “Der Traum und der Wunsch nach einer anderen Weit überdauern die Barbarei“ * Eric Hazan & Kamo: Wir haben Grund, uns aufzulehnen * Emmanuel Rodriguez: Demokratie als Hypothese * Santiago López Petit: Für eine nächtliche Politik * Júlio do Carmo Gomes: Terror Mater * FaIk Richter: Deutlich weniger Tote * Impressum