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Sunflower/Fower-Power-Festival Freiberg 2007

Wahrscheinlich hat keiner 15000 Euro über, um die bei diesem Festival entstandenen Schulden auszugleichen, aber wer nachträglich eine Eintrittskarte kaufen will, um sie sich an die Wand zu hängen, kann auch schon etwas helfen! Eine alternative Aktie könnte man das nennen, die Auszahlung findet jeden Sommer in Form von Flower-Power-Kultur statt. Und hier noch mehr Vorschläge:
1. organisiert  Unterstützungskonzerte mit honorarfreien Auftritten zugunsten des Festivals, Solipartys usw.
2. Soviel ich weiß, gibt es noch eine Menge schöner Blumenhemden in aufregenden Farben für 10 Euro, aber du darfst auch gerne 12 oder 20 schicken.
Oder wie wärs mit einer FotoCD vom Festival 2006, die gibts für 7 Euro.
Und ein Button kostet 2 Euro - möglicherweise gibt es noch ein paar andere musikalische Erinnerungen bei: http://www.sunflowerfestival.de und dort auf "Blumenladen" klicken!

Es lohnt nämlich, sich gerade für dieses Festival einzusetzen, manche erinnert es an frühe Fusionfestivals, es ist selbstorganisiert und unkommerziell, viel Freiraum, viele schöne Ideen. Und es ist ein friedliches Festival, das sich allerdings für die örtliche Brauerei nicht lohnt, denn die hat grade mal 200 Euro gespendet. Dafür wurde niemand aggressiv, "hier waren alle sehr friedlich und gut drauf",
betonte Nicole im Gästebuch. Im Gästebuch finden sich auch andere begeisterte Stimmen: "die musik war der hammer, leider meist die besten bands im regen...dafür gabs ja jede menge zelte zum unterstelln, tee trinken und tanzen. das beste war jedoch die atmosphäre und die vielen verrückten leute. bitte bitte nächstes jahr wieder!!!"

In der Einladung war dazu aufgerufen worden "mit Liebe und Verständnis füreinander eine andere Welt entstehen" zu lassen. Zwar nur für ein Wochenende, doch damit sollte ein Zeichen gesetzt und ein Beispiel gegeben werden, daß wir "in einer ganz andern Gesellschaft leben" können.  Am deutlichsten zeigt sich das Verständnis von Freiheit, Vielseitigkeit und Toleranz in dem bunten Programm: nicht nur eine große Bühne, und das wars, sondern sechs Bühnen, Zelte und Plätze für verschiedene Musik und Darbietungen sowie Feuerstelle, Badehügel, Kinderspiele-Truck, Workshops, OM-Area, Jonglierplatz, Dichterlesungen vor großem Publikum(!) und nur mal als Beispiel für die offene Bühne zwei Fotos von einem Spontanauftritt (dessen Namen ich nicht weiß, wer kennt ihn?):

     

...und noch ein Bild von einem besonders schönen Stand, dessen Gerüst nämlich aus rohen Holzstangen mit Stricken zusammengebunden ist. Wer für eine Veranstaltung einen wirklich guten Stand sucht, kann sich an Susanne 
Saathoff wenden: waldkrautfreu@web.de



... und nicht vergessen: helft dem Festival in Freiberg!